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Golfclub Lutzhorn
   
      
 

Die Clubmnnschaft - Rückblick 2010

Aufgestiegen, aufgeatmet (HMM Damen/Herren Kl. 3/4, An der Pinnau)


Eigentlich sollte an dieser Stelle ein Bericht von unserem Unglücksraben Dirk Hagemann folgen, aber durch die enge Zeitplanung unserer Newsletter erfolgt dieser nun aus bekannter sekretarieller Hirnzelle und aus den Erzählungen der Spieler heraus.
 

Die Hamburger Mannschaftsmeisterschaften der Damen und Herren der Klasse 3/4 fanden am ersten Juliwochenende An der Pinnau statt und gaben den Jungs und dem Mädel (Carmen) unter Kapitän Andreas die Möglichkeit, den verpatzten Mannschaftsauftritt in Kitzeberg wieder gut zu machen. Zwischenzeitlich konnte der Trainingsrückstand durch wöchentliche Termine aufgeholt werden und erste Verbesserungen einzelner Spieler zeichneten sich über die Clubturniere an, sodass vielleicht nicht wirklich jeder damit gerechnet (aber doch irgendwie gehofft) hat, dass die Chance eines Aufstiegs in Klasse 1/2 greifbar ist.
 

Wieder einmal hieß der Gegner Gut Kaden und diesmal hatten wir sie frühzeitig „im Sack" - das Spiel um den Aufstieg ging zu unseren Gunsten aus und damit sind wir in die nächst höhere Klasse aufgestiegen und wollen im nächsten Jahr mal schauen, wen wir noch so wegputzen, bzw. ob wir uns dort behaupten können.
 

Hut ab vor allen Spielern und Caddies, die bei hitzigen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahrten und an beiden Tagen jeweils 36 Löcher bewältigten. Womit wir gleich zum Wochenend-Highlight kommen, denn es stellt sich die Frage, ob Dirk sich willkürlich oder unterbewusst nach Kühlung sehnte, seinen Trolley deshalb in einen Teich rollen ließ und dabei vorübergehend einiger Schläger entledigt wurde.
 

Was war passiert? Bereits an Bahn 1 hörte Dirk beim Lesen der Puttlinie ein ungewohntes Geräusch aus Richtung Wasserhindernis. Ein Blick ließ seine heißen Glieder gefrieren, als sein Weihnachtsgeschenk-Trolley TI2000-mit aufgespannten Regenschirm und nicht angezogener Bremse raumschots ins Wasser fuhr und dort sehr langsam-titanic-mäßig über das Bug-zu sinken begann. Nach der ersten Schockstarre entledigte sich Dirk flugs von Hemd und Hose, schwamm seinem Equipment, dass sich mittlerweile 2-3 m vom Ufer entfernt hatte, hinterher und ließ sich dann von seinem Matchplay-Gegner Oliver Hülse an Land holen. Bei der Rettungsaktion gingen leider die nicht ganz so unwichtigen Eisen 7, 8 und 9 verlustig, was aber einer guten Runde keinen Abbruch tat und dem Gegner wohl bis heute auch ein Rätsel bleibt.
 

Zur Belohnung durfte Dirk sich im abendlichen Sonnenlicht noch einmal bis auf die Unterbüx ausziehen und auf Tauchtour gehen. Es dauerte etwas, da im trüben Wasser blindes fischen angesagt war. Die gut gemeinten bierlaunigen Ratschläge seiner Mannschaftskameraden trugen schließlich dazu bei, dass Dirk die Saison doch noch mit einem kompletten Eisensatz zu Ende spielen darf.
 

Übrigens kam die Mannschaft aus der Lobfeierei gar nicht mehr raus. Während das Clubhaus An der Pinnau irgendwann müde der Türen verwies, wurde in der Folgewoche in Lutzhorn noch einmal angesetzt und die Fotos bzw. DAS Video zum Besten gegeben, damit sich alle noch einmal an die flotte Taucheinlage von Dirk erinnern konnten.
  

Tolle Leistung!

 

 

 

Abgestiegen, abgekämpft (DMM Landesliga Nord 1, Kitzeberg)


Unsere Herrenmannschaft reiste Anfang Mai zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (Landesliga Nord 1) nach Kitzeberg und erlebte ein Wochenende weit weg im Norden und Erinnerungen an eine Jugend mit Hagebuttentee und 6-Bett-Zimmer wurden wach-zumindest bei denen, die dem Jugendalter zwar nachtrauern, aber eben auch nichts mehr daran ändern können. Die sonst tägliche lange Anfahrt wurde vermieden, indem sich unsere Mannschaft kurzerhand für die günstige Möglichkeit „Jugendherberge" entschied. Die Abende wurden in dieser irgendwie alt vertrauen Umgebung trotzdem atmosphärisch beschlossen-ein Team, ein Geist.
  

 

Wer sich jetzt noch an die Zeit Anfang Mai erinnern mag, der kann nachvollziehen, dass alle froh waren, dass es nicht auch noch angefangen hat zu schneien-ansonsten war eigentlich alles dabei, was Herr Petrus so zu bieten hatte. Schon die Einspielrunde zeigte sich nass und stürmisch und bereitete die Mannschaft auf ein Wochenende mit Höhen und Tiefen vor. Wettertechnisch, platzbezogen und leider leider auch spielerisch.
 

Der frühe Termin für die Meisterschaften nach einem langen harten und trainingslosen Winter fiel unseren Spielern schwer und alle Versuche, sich gegen ein zu hohes Zählspiel-Ergebnis zu stemmen, misslangen. Mit guter Miene zum schlechten Spiel spielten unsere Jungs am Sonntag auch nur noch gegen Abstieg-ein Aufstieg war wegen der Stärke der anderen Teams einfach in weite Ferne gerückt. Unsere Gegner vom GC Föhr zeigten sich in bestechender Frühform und wir gingen mit erhobenen Haupt und wehenden Fahnen unter.

Genug der Phrasen, im nächsten Jahr müssen wir uns stark machen und hoffen, dass der Winter nicht sibirisch wird und unser Trainer frühzeitig zur Verfügung steht. Es war ja irgendwie auch schön dort oben, in der Liga....

 

 

Bildergalerie



























  

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